Quick Loop Reflexion

Stetiges Lernen, gemeinsame Reflexion, aktive Mitgestaltung und Raum für Anpassungen schaffen.  

Zeit

40–90 Minuten

Gruppengrösse

2–6 Personen

Schwierigkeitsgrad

Methodentypologie

  • Projekt Setup
  • Remote
  • Kommunikation & Kultur
  • Bewerten & Feedback
Von Celina Manser (2026)

Die Quick Loop Reflexion wird in längeren Projekten oder in Teams eingesetzt, um den Lern- und Entwicklungsprozess kontinuierlich zu fördern und um Lessons Learned abzuleiten. Sie findet in regelmässigen, kurzen Intervallen – etwa monatlich – statt und schafft Raum für stetiges Lernen, gemeinsame Reflexion und notwendige Anpassungen, damit das Projekt flexibel und partizipativ weiterentwickelt werden kann. 

  • 1. Einführung (5’)

    Vorstellung von Ziel, Ablauf und Zeitrahmen der Quick-Loop-Reflexion 

  • 2. Persönliche Reflexion (5’)

    Teilnehmende beantworten die vier Reflexionsfragen (Ich mag..., Ich habe gelernt..., Ich wünsche mir..., bis zur nächsten Quick Loop Reflexion sollten wir ... verbessern) und notieren jede Antwort auf ein separates Post-it 

  • 3. Teilen der Erkenntnisse (pro Person max. 5’)

    Teilnehmende stellen ihre Post-it vor und erläutern kurz ihre Gedanken 

  • 4. Learnings aus Positivem und Gelerntem (5’)

    Aus den Antworten zu «Ich mag» und «Ich habe gelernt» werden zentrale Learnings abgeleitet.  

  • 5. Priorisierung von Wünschen und Verbesserungen (5’)

    Teilnehmende vergeben drei Punkte zur Priorisierung der Themen aus «Ich wünsche mir» und «Wir sollten bis zur nächsten Quick Loop Reflexion verbessern» 

  • 6. Massnahmen definieren (10’)

    Priorisierte Themen werden in Massnahmen mit Problembeschreibung, Ziel, Zeitraum und Zuständigkeit überführt. Nicht gewählte Ideen, welche ggf. Im weiteren Verlauf verwendet werden können, werden im Ideenspeicher dokumentiert 

  • 7. Dokumentation und Nachbereitung (0’)

    Als Nachbereitung: Massnahmen werden ins Pendenzen-Tool übertragen und Lessons-Learned werden im entsprechenden, projektspezifischen Dokument festgehalten 

Rollen & Haltung
  • Facilitator:in: Schafft den Raum, hält Zeit und Struktur, fördert Beteiligung und sorgt für eine wertschätzende Atmosphäre)  
  • Teilnehmende: bei Bedarf übernimmt jemand der Teilnehmenden die Dokumentation 
Benötigtes Material

Durchführung Remote: 

  • Quick-Loop-Reflexions-Template - Übertragen auf Microsoft Whiteboard oder Miro 
  • Bei Bedarf: Pendenzenmanagement-Tool, zur projektspezifischen Dokumentation der Learnings

Durchführung vor Ort: 

  • Übertragen des Quick-Loop-Reflexions-Template auf ein Flipchart 
  • Post-its 
  • Stifte 
  • Selbstklebende Punkte 
  • Bei Bedarf: Pendenzenmanagement-Tool, zur projektspezifisches Dokumentation der Learnings 

Tipps an Facilitator:innen

Doppelrolle vermeiden – Nur in Ausnahmefällen gleichzeitig Facilitator:in und Teilnehmende sein, da sonst Neutralität, Fokus und Prozessführung leiden können.

Realistisch Zeit planen - Für jede Session 30min plus rund 5min pro teilnehmende Person einplanen, um Raum für Austausch zu sichern.

Massnahmen nachverfolgen – Massnahmen tracken und regelmässig prüfen, damit die Umsetzung gelingt und die Reflexion nachhaltig wirksam bleibt.

Template Quick Loop Reflexion
Template Quick Loop Reflexion