Der wilde Mix eignet sich als Intro oder Outro für alle Arten von Veranstaltungen im Rahmen eines baulichen Erneuerungsprozesses. An mehreren Stationen werden verschiedene Fragen gestellt. Dabei finden unterschiedliche Methoden Anwendung.
1. Aufbau (60’)
Mehrere Stationen werden aufgebaut mit Stellwänden, Flipcharts oder ähnlichem. Diese werden ergänzt mit Referenzbildern, Fragestellungen, Stiften und Post-it.
Es kommen mehrere Methoden zum Einsatz:- Brainwriting zum Thema Gemeinschaftsräume, um möglichst viele Ideen zu sammeln
- Storytelling zum Thema Wohnzukunft, um den Blick der Beteiligten nach vorne zu richten
- Zwei Schätzfragen mit Wettbewerb, zur Auflockerung und Motivation
2. Briefing (15’)
Die Co-Facilitator:innen werden gebrieft.
3. Durchführung (10’)
Die Teilnehmenden zirkulieren von Station zu Station und können ihren Input zu verschiedenen Fragen geben.
4. Zusammenfassung (5’)
Am Schluss der Veranstaltung vor der Verabschiedung kann eine erste kurze Zusammenfassung der Erkenntnisse erfolgen. Es wird auch erklärt, was mit diesem Input geschieht.
5. Dokumentation
Alle Stationen werden fotografiert. Diese Fotos werden für die Kommunikation an die Teilnehmenden und an die Gremien benötigt, aber auch für die Dokumentation des gesamten Prozesses.
6. Kommunikation an Teilnehmende
Der wilde Mix wird je nach angewendeter Methode ausgewertet. So kann aus dem Storytelling bzw. Zukunftsschreiben eine Geschichte entstehen, die publiziert werden kann.
7. Kommunikation Gremien
Die wichtigsten Erkenntnisse werden den zuständigen Gremien (z.B. Vorstand, Baukommission) in geeigneter Form weitergegeben, damit diese in den Prozess einfliessen können.
8. Intro Folgeveranstaltung
Die fotografische und textliche Dokumentation kann für das Intro der nächsten Veranstaltung verwendet werden, um Teilnehmenden, die neu dabei sind, den Einstieg zu erleichtern.
- Neben eine/r Hauptfacilitator:in braucht es mehrere zusätzliche Facilitator:innen, welche die einzelnen Stationen betreuen.
- Beim wilden Mix sollten die Facilitator:innen flexibel sein, gerne auf Menschen zugehen und sie ermutigen. Sie sollten auch nachfragen, ob die Teilnehmenden Unterstützung benötigen.
- Flipchart oder Stellwände (mit Rädern wäre super)
- Grössere farbige Post-it und Stifte
- Referenzbilder
- Verschiedene (Leit-)Fragen oder angefangene Sätze
- Sammelurne für Wettbewerb
Tipps an Facilitator:innen
Verweise
Meine Erfahrung aus verschiedenen Mitwirkungsprozessen als Beteiligte oder Facilitatorin



