Die Methode dient als Einstieg in Workshops, in denen KI als kreativer Sparringspartner und Helfer bei komplexen Aufgabenstellungen eingeführt wird. Sie eignet sich besonders für Teams, die skeptisch gegenüber der Zuverlässigkeit von KI sind, da sie die «Schwäche» der Halluzination in eine spielerische Stärke verwandelt.
1. Fakten sammeln (2’)
Alle Teilnehmenden notieren sich zwei interessante und wahre Fakten über die eigene Person.
2. Prompten (3’)
Die Teilnehmenden nutzen den vorbereiteten Prompt (siehe Anhang) und lassen die KI auf Basis der beiden Wahrheiten mehrere Lügen erfinden. Aus den generierten Lügen wählen die Teilnehmenden den Satz aus, der ihnen am besten gefällt.
3. Performance (5’)
Die Teilnehmenden lesen ihre drei Aussagen (die Wahrheiten und die Lüge wurden von der KI vermischt) im Plenum oder in Kleingruppen vor.
4. Voting und Auflösung (5’)
Die Gruppe rät, welche Aussage die KI-Lüge ist. Kurze Reflexion: Wie «echt» klang die Halluzination?
Die Facilitatorin oder der Facilitator agiert als Ermöglicherin oder Ermöglicher. Es wird ein sicherer Experimentierraum geschaffen, in dem es kein «Richtig» oder «Falsch» gibt, und sie oder er baut in dieser Rolle Brücken zwischen Mensch und Technologie.
- Smartphones oder Laptops der Teilnehmenden
- Zugang zu einer generativen KI (z. B. Gemini, ChatGPT)
- Prompt-Vorlage
- Timer
- evtl. Miro-Board oder Post-Its mit Stiften (zur Dokumentation)
Tipps an Facilitator:innen
Verweise
Eftimie, Irina (2025): AI-Icebreaker – Zwei Wahrheiten, eine KI-Lüge. Anleitung und System-Prompts zur spielerischen Vermittlung von KI-Kompetenz. Unveröffentlichtes Arbeitsmaterial, Zürich: Ringier AG / ZHdK.





